

Valhalla ruft und die einzig wahren Erben der Wikinger, AMON AMARTH, setzen die Segel um ganz Europa im Sturm zu erobern. Bewaffnet mit hochwertigstem Material an Death Metal Geschützen, fallen die unerschütterlichen Krieger des hohen Nordens ein, um den Thorshammer durch eure Gehörwindungen zu walzen. Denn mit dem Megaerfolg ihrer aktuellen todesmetallischen Edelschmiede „Twilight Of The Thunder God“ haben die Barbaren um Häuptling Johan Hegg, dessen kaltblütiges Kampforgan bisher noch jeden in die Knie gezwungen hat, demonstriert wie nordische Mythologie anno 2009 zu klingen hat. Im Vordergrund stehen wie gewohnt druckvolle, mitreißende Gitarrenarbeit, die sich durch prägnante Melodien schwedischer Beschaffenheit auszeichnet, sowie brachiale Rhythmik. Pflichttermin für alle, die dem Death Metal frönen.

Fear the Xecutioner’s Return! Nach einer langen Auszeit, hat die Florida-Legende 2005 mit „Frozen In Time“ der nach Todesblei (der wirklich alten Schule) lechzenden Metal-Meute ein sensationelles Comeback dargeboten. Nun haben die Death Metal-Veteranen von OBITUARY das Nachfolgewerk dazu - „Xecutioner’s Return“ - mit 100%igem Killer-Genuss in der Tasche und stehen erneut mächtig und unaufhaltsam auf der Matte. Der unvergessliche Charme ihrer Blütezeit erfährt infolgedessen eine solide Fortsetzung durch ein gelungenes und lang ersehntes Kult-Revival. Wer glaubt, der Triumphzug von OBITUARY hätte bereits in den 90ern sein Ende genommen, hat sich also gewaltig geschnitten. Denn diese US-Institution hält dem Death Metal in all seiner kruden Beschaffenheit bis zum bitteren Ende die Stange und den außergewöhnlichen Appeal der Florida-Todeszunft aufrecht.
Hollands todesmetallische Thrash-Elite lädt zum Erwecken der Toten. So knallt uns die Horde dieser Tage mit „Cult Of The Dead“ ein durchdachtes Prügel-Opus vor den Latz, das die äußerst hoch gestapelten Erwartungen voll und ganz übertrifft. Mit einer spielerischen Leichtigkeit verwandeln die „Misfits of Thrash“ – wie Mille von Kreator die Band passend bezeichnet – jeden seelenstillen Friedhof in eine fette Metal-Arena. Und dennoch, bei all dem okkulten Gehabe bleibt genügend Platz für ehrlichen Thrash, der dich in Grund und Boden stampft! 
Die Behauptung, dass sich Black Metal nicht weiterentwickeln lässt und lediglich im Fahrwasser seiner einstigen Größen bewegt, widerlegen die Mannen von KEEP OF KALESSIN in allen Bereichen. Jene haben sich schon lange vom vorherrschenden Schallklappen-Denken verabschiedet und frönen dem Musikstil mit frischen, belebenden Elementen, ohne dabei etwas von der obligatorischen Authentizität zu verlieren. So beeindruckt das Quartett um Mastermind Obsidian C. mit hochmelodischen, komplexen Melodien, einem pikant-progressiven Thrash-Anteil und einer Fülle an Stil- und Stimmungswechseln. Fans des Genres erwartet hiermit ein musikalischer Genuss der extravaganten Sorte.























